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  • Charai liegt wieder in Wismar

    Nach der Schleichfahrt durch den Guldborgsund, der wegen der geringen und schmalen 2,10 Meter Tiefe wieder eine Zitterpartie ist, erreichen wir Gedser, unser zweiter Heimathafen. Zum Abschluß unseres Dänemarkaufenthaltes wird lecker im Hafenfischrestaurant gegessen und dann geht es am nächsten Morgen mit dem erwarteten Ostwind und ruhiger Ostsee in Richtung Deutschland. In der Mitte der Strecke zwischen Gedser und Kühlungsborn begleiten uns drei Tümmler einen ganzen Stück und springen abwechselnd backbords und steuerbords an unserer Charai entlang. Ein herrlicher Anblick. Dann wird die Dänemark-Gastlandflagge eingeholt und wir erreichen Deutschland, nicht ohne dass der Wind - ohne Ankündigung! - noch einmal kurz vor unserem Ziel auf 5 bis 6 Bft. auffrischt. Trotz der Vorhersage ähnlich starker Windverhältnisse machen wir früh morgens in Kühlungsborn los und schaffen es vor Eintritt des Starkwindes in der schützenden Wismarer Bucht zu sein. Damit geht eine phantastische Segelwoche eines tolles Sommertörn zu Ende.
    Wir haben wieder viel gesehen, unvergessliche Segeltage erlebt, nette Menschen kennegelernt und an Bord gehabt, immer gut gegessen und den Ostseesommer genossen. Charai hat uns nicht im Stich gelassen und wir haben ihr auch nur geringe Blessuren zugemutet. Nun wird sie vorbereitet für den Herbsttörn in der 2. Septemberwoche.
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    Die Familie auf der Steuerwache
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    Abendstimmung in Korshavn
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    Die Laternenfähle werden für den Winter vorbereitet und erhalten einen individuellen Strickanzug
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    Chantal beim Wal-watching

  • Gen Süden

    Wetterbedingt warten wir noch den Abreisetag der Kinder ab und nehmen dann Kurs nach Süden, der Wind weht mehr als günstig nordwestlich. Nach 36 Meilen erreichender die Spitze von Fyn und machen in der malerischen Bucht Korshavn fest. Der zweite beeindruckende Sonnenuntergang rundet einen schönen Segeltage ab. Nach einem Morgenbad in der Ostsee geht es früh weiter nach Nyborg. Leider muss auf halber Strecke der Motor nachhelfen. Während der Sausefahrt mit Claudia und Boris ist der Radarreflektor im Masttop wegen des Sturms auseinandergebrochen. Nun kommt er ganz heruntergebraust - auf Chantals Kopf. Nichts passiert, aber der Schrecken ist groß.
    Es macht sich Rückreisestimmung breit. Die Tage werden mit jedem Schlag nach Süden kürzer, die Nächte kälter, die Häfen, die wir anlaufen - mit Ausnahme von Korshavn - kennen wir schon: Es ist der 60. Reisetag.
    Es wird aber einer aus seglerischer Sicht besonders schöner. Um 7.00 Uhr heißt es Leinen los. Der Wind kommt von Nordwest und soll am Wochenende auf Ost drehen. Also entschließen wir uns nach Südost zu segeln, um später nach West in die Wismarer Bucht zu kommen. Nach 9 Stunden und 47 Meilen kommen in Guldborg an und wollen heute durch den gleichnamigen Sund nach Gedser. Es ist wieder sommerlich geworden. Morgen soll pünktlich der Ostwind kommen. Dann wären wir vielleicht zum Wochenende in Wismar.
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    Uns geht es gut

  • Das ist der Knaller

    Nordwest 5 bis 6 Bft. -so die Vorhersage. Chantal nimmt die Enkelkinder und geht auf Landtour. Mit Claudia und Boris setze ich Segel nach Grenaa südöstliche Richtung, ideale Bedingungen also. Anfänglich sieht es eher gemächlich aus, doch im Laufe des Tages drehen Wind und Welle auf. Wir schießen über die Bucht. Mit Wind 6 in Böen 7 und 2 Meterwelle von hinten reiten wir die 43 Meilen in nur 7 Stunden ab und erreichen die sagenhafte Höchstgeschwindigkeit von 11,6 Knoten. Das hat - bei aller Unruhe - wirklich Spaß gemacht.
    Tagsdrauf bleiben die Kinder an Bord und wir segeln 4 Meilen nach Süden, dann allerdings müssen wir den Motor einsetzen, um nach Ören zu gelangen. Wider Erwarten bauen sich auf den letzten Meilen die Wellen unangenehm von vorne auf, so dass wir froh sind, als wir die Schleuse erreichen, um in den Hafen zu gelangen. Ein Schwimmbad mit Sauna entschädigt uns für die Strapazen. Der nächste Tag ist auch nicht besser, also verbringen wir noch einen Tag mit Minigolf, Schwimmen, Sauna und einem abendlichen Besuch in Ebeltoft mit Hafenfest und Pizzaessen.
    Von Ören geht es tagsdrauf nach Arhus. Zuerst etwas gegen den Wind motoren, dann mit leichtem Wind direkt auf den Hafen. Ein erneuter Versuch die neue Angel auszuprobieren verlief leider ergebnislos. Nun beginnt der letzte Abend mit den Kindern und Enkeln.

  • Ein bißchen Pfeffer im Segel

    Nach einem freudigen Wiedersehen mit Nudelessen werden am nächsten Tag die Segel gesetzt. Abweichend von der Prognose werden Wind und vor allem Welle heftiger, so dass wir bereits nach 3 Stunden den nächsten Hefen Friderikshavn anlaufen. Wir leihen uns Fahrräder und erkunden die Stadt und Umgebung, vor allem ein sehr schön angelegter Palmenstrand lädt trotz des ruppigen Wetters zum Kurzbaden ein.
    Der Wind nimmt zu und deshalb nimmt Chantal mit den Kleinkinder den Bus, um zu dem nächsten Bestimmungsort nach Hals am Eingang des Limfjort zu fahren. Der Rest der Mannschaft segelt mit 5 bis 6 Bft. Und gerefften Segeln die 32 Seemeilen bei zum Teil heftiger See. Boris und Claudia steuern gegen die 1-2 Meter hohe Welle. Aron, Franka und Chantal helfen uns bei starken Seitenwind im Hafen festzumachen.
    Leider beruhigt sich das Wetter nicht. Es bleibt bei 5-6 Bft. Und dann noch aus der Richtung , in die wir fahren wollen. Wir warten auf bessere Zeiten
    Nach einem weiteren Regentag und Sturmtag im Hafef mit Speieletag, nutzen wir den günstigen Wind aus Nordwest und fahren nach Grenaa.

  • Familie in Sicht

    Von Skagen aus wollten wir nach Friderikshavn, sind aber in Strandby gelandet, einem kleinem Fischerdorf mit einem sehr aktiven Fischereihafen einschließlich Auktionshalle. Hier haben wir den gestrigen Regen abgewettert und den heutigen Tag zum Schiffsklarmachen genutzt. Außerdem kommen heute Abend Boris und Claudia mit den Kindern und wollen ein Stück mit uns Gen Süden fahren. Leider habe ich heute Mittag festgestellt, dass schon wieder die Dieselpumpenhalterung Motorblock gebrochen ist. Zum Glück rechtzeitig bevor daraus wieder eine Havarie wird. Morgen früh kommt ein Monteur, dann geht es hoffentlich weiter.imageimage
    Hafenstimmung in Strandby

  • Nachtrag zu Skagen

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  • Hier nun einige Bilder der Fahrt durch Schwedens Westküste

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    Unser erster Ankerplatz
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    Am Felsen festmachen geht auch gut
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    Vor Grebbestad
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    Vor Lysekil
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    Die Schärenbebauung

    Wir liegen in Skagen und wettern ab. Fühmorgens kommt richtig böiger Wind auf, da löste sich der Heckanker, so dass die Nacht um 6.00 Uhr zu Ende war: Raus, alles aufnahmen, durch den Hafen fahren, einen neuen = besseren Platz finden, erneut Anker werfen, erneut hält er nicht, wieder alles aufnehmen, dann längstseits an einem anderem Boot festmachen, desen Skipper noch schläft und wir ihn deshalb nicht um Erlaubnis fragen können, erneut festmachen. Nach zwei Stunden Arbeit haben wir uns das Frühstück verdient.

  • Auf dem Sprung übers Skagerak

    In den Schären, insbesondere in den Kosterinsel und darum herum, kann man die Welt vergessen. Im Süden der Kosterinseln machen wir in einer Bucht bei Ursholmen Halt. Eine bemerkenswerte Insel mit sehr auffälligen Steinunterschieden lädt zu ausgiebigen " Steinewanderungen" ein. Wir lernen Ingmar, einen Schweden deutscher Herkunft, kennen und verbringen mit ihm und Bernd der mittlerweile auch aus Oslo eingetroffen ist, einen sehr kurzweiligen Abend. Am letzten Tag erwischt mich eine Feuerqualle beim morgendlichen Baden. Äußerst unangenehm!! Mit Quallenbrennen geht es dennoch weiter nach Kostersund auf der Nordinsel. Hier gibt es sogar Vegetation vom Feinsten. Kleine Orchideen und so. Auf dem Weg zur Ankerbucht an der Südinsel machen wir beim Fischer einen kleinen Stopp und decken uns mit frischen und geräuchertem Fisch ein. Bevor wir an die Essenzubereitung gehen, erkunden wir mit unserem Dingi die Südkosterinsel, ein Urlaubsparadies. Morgens springen wir von Bord zum Baden, frühstücken und schon geht es weiter:Fjälback ist unser Ziel, eine hübsche ehemalige Fischerstadt mit einem grandiosen Felsen, von dem man einen herrlichen Ausblick auf die Schärenlandschaft hat. Nach der Stadt kommt wieder die Ankerbucht, diesmal bei Dannemark. Beim "Steinewandern" stolpere ich und verstauche mir das rechte Handgelenk, nicht nur schmerzhaft, sondern auch fürs Weitersegeln unangenehm, weil ich bei den Manövern die Leinen bedienen muss. Deshalb bleiben wir auch einen Tag länger als vorgesehen in Lysekil und genießen die kommunalen Veranstaltungen. Außerdem zieht eine Unwetterfront durch die Region, die dem Fahrtensegler den erwünschten Spaß entzieht. Nun liegen wir wieder in Mastrand und hoffen, dass der morgige Wind uns nach Skagen bringt, also quer übers Skagerak. Wenn nicht, dann wird es übermorgen sein. So ist das beim Segeln.

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    Ankern in den Schären

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    Vor Marstand

  • Wir sind auf den KosterInseln

    Auf geht es, wir nehmen den zweiten Anlauf. Diesmal geht der Zug 6.30 Uhr, damit wir ausreichend Zeit zum Umsteigen haben - denken wir. Bis Hannover geht alles gut, dann fällt der Anschlusszug nach Hamburg aus. Wir erwischen einen verspäteten Zug, der uns pünktlich nach Hamburg bringt, setzen uns in den Zug nach Kopenhagen, doch der will nicht fahren, bevor nicht 40 Leute wegen Überfüllung den Zug wieder verlassen. Es dauert eine Stunde, bis sich die vierzig gefunden haben, damit verpassen wir aber den Anschlusszug nach Göteborg. Schnell springen wir in einen Zug nach Malmö: Wir sind schon mal in Schweden. Dort gibt es noch einen Zug nach Kungsbacka. Das letzte Stück nach Göteborg fährt uns ein Bus und dann noch eine halbe Stunde Straßenbahn zum Hafen. Es ist 1.30 Uhr als wir unsere Charai wiedersehen.

    Auf zu den Kosterinseln. Nach einem überraschend guten Segelschlag ankern wir und genießen die westschwedischen Schären. Die gesamte Umgebung m Strahltriebwerk einzigartige Ruhe aus. Die nächste Nacht verbringen wir in einer Bucht mit dem Bug am Felsen festgemacht. Allerdings hat der Wind so nachgelassen, dass wir diesen Tag Motoren müssen. Um für die Koster versorgt zu sein, steuern wir einen Hafen in einem Fjord an: Grabbenstad. Hier ist der Teufel los. Die Schweden feiern den Sommer. Am Kai gibt es Livemusik, alles gute Stücke. Morgen geht es wieder in die Einsamkeit, naja zumindest mehr Ruhe und viel Natur.

  • 2. Baby ist da

    Wir waren schon kurz vor Hannover, als uns die Nachricht von der Geburt des Jungens namens Fynn erreichte. Also in Hannover wieder aussteigen und zurück nach Odenthal. Da er in Holweide geboren wurde, ist er ein Kölner. Da geht es gleich hin. Nun sind alle da: die Freude ist groß.
    Morgen starten wir einen erneuten Versuch zu unserem Schiff zu kommen.
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    Das ist -wie man sieht - Rosalie

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